Leef– ausleihen statt ausbeuten

Wenn die Menschheit ein Produkt herstellt läuft das seit Jahrtausenden meistens so: Der Natur werden Rohstoffe entnommen, diese erhalten durch Bearbeitung neue Formen und Strukturen. Wird das Produkt nicht mehr gebraucht, kann man die eingesetzten Rohstoffe höchstens durch Recycling weiterverwenden. Dies gilt für Autos, Computer und auch Teller- besonders für Einwegteller. Nicht gerade besonders innovativ, dachten sich die Macher des Berliner Öko-Start-Ups Leef. Den Rohstoff für ihre Einwegteller leiht sich die Firma Leef lediglich von der Natur für einen gewissen Zeitraum. Nach Gebrauch gibt es alles wieder zurück.Und das funktioniert dann so: In Indien werden abgefallene Blättern gesammelt, gereinigt und mittels Dampfpresse in die gewünschte Form gebracht. Nach der Grillparty, dem Catering, der Currywurst bleibt dann nicht ein Haufen Müll zurück sondern- geformte Blätter. 

Diese können dann das tun, was sie sonst ein weinig früher gemacht hätten: In Ruhe vergammeln. Am Rande einer Grillparty erklärt Leef Gründer Claudio Vietta den „Leefgedanken“:

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